Europäische Finanzmarktrichtlinie MiFID II

MFID II ist eine Direktive innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)

Die MiFID II-Richtlinie 2014/65/EU löst zum 3. Januar 2018 die MiFID-Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente ab. MiFID hat das Ziel der Harmonisierung der Finanzmärkte im europäischen Binnenmarkt.

Die Ziele der MiFID II-Richtlinie sind einerseits die weitere Stärkung des Anlegerschutzes, andererseits die Neustrukturierung der Wertpapier- und Derivatemärkte. Dies umfasst die Regulierung von Handelsinfrastrukturen über Warenterminmärkte oder den Hochfrequenzhandel bis hin zum Anlegerschutz vor. Darüber hinaus werden mit Inkrafttreten von MiFID 2 die Eingriffs- und Sanktionsbefugnisse von Regulierungsbehörden ausgeweitet.

Auszug aus Artikel 58 der MiFID II

1.   Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Wertpapierfirmen oder Marktbetreiber, die Handelsplätze betreiben, an denen Warenderivate oder Emissionszertifikate bzw. Derivate davon gehandelt werden, a) einen wöchentlichen Bericht mit den aggregierten Positionen veröffentlichen, […] der die Anzahl der Positionsinhaber […] enthält

b) der zuständigen Behörde […] eine vollständige Aufschlüsselung der Positionen aller Personen einschließlich der Mitglieder oder Teilnehmer und deren Kunden an diesem Handelsplatz übermitteln.

 

Die Umsetzung der MiFID II-Richtlinie wird durch die MiFIR-Regulation geregelt.

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